Endless Refill

Ein Tanzstück über Fülle und Leere

06.12.2013 20 UHR PREMIERE
IM THEATER FELINA-AREAL MANNHEIM

19.12.2013 20 UHR PREMIERE
IN DER BROTFABRIK BÜHNE BONN


Wir leben im Zwangsmythos Schlaraffenland und haben deshalb diesen Tanzabend nach dem in den USA üblichen Brauch des refill benannt, dem potentiell unendlichen Getränke Nachfüllen von Getränken. Wieso wollen wir Unerschöpflichkeit und scheitern schon beim „all-you-can-eat“ an unserem Magenvolumen? Wollen wir gleichzeitig überall sein, immer gut drauf alles auf facebook posten und erst mal an uns selber denken? - Müssen wir wirklich immer mehr und mehr haben, ganz egal wo es herkommt, und wer es gemacht hat? Wir lassen eine Politik zu, die nach wie vor öffentlich Wachstum als gesellschaftliches Ziel Nummer 1 propagiert. In unserem Alltagskopf ist Ressourcenknappheit kein Thema obwohl überall Nachhaltigkeit beschworen wird.Überfluss und Mangel prägen unsere Körper, unsere Seelen und die Art wie wir miteinander umgehen. Doch müssen wir diesen Konsum-Affentanz mitmachen? Wann ist Schluss? Wann fühlen wir uns endlich gut, so wie wir sind, haben genug und sind dankbar? Niemals! Denn wir sollen im Alltag nicht spüren, dass der Zwang zum Überfluss unweigerlich Leere und Mangel erzeugt. Deshalb möchten wir die Verherrlichung von Überfluss und Fülle zum Tanzen bringen und Grenzen, Knappheit und Regeneration erforschen. Was könnte Nachhaltigkeit im Tanz konkret bedeuten? Was ist Überfluss im Tanz und was ist angemessen? Mit schonungslosem Einsatz haben sich die Tänzer dieser Produktion dem Thema “Fülle und Leere” gewidmet. Umgang mit Ressourcen ist ein brennendes Thema, was hier im Tanz sehr physisch unter die Lupe genommen wird.

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